Uganda
Am Samstag abend fuhr ich mit einem ehemaligen Freiwilligen und seinem Kumpel nach Uganda. Die ersten 1 ½ Stunden in einem unbequemen Kleinbus, die nächsten 1 ½ dann auf ugandischer Seite in einem noch unbequemeren 5 Sitzer mit 7 Mitfahrern.
Endlich erreichten wir den Klub. Zuerst mussten die strengen Sicherheitskontrollen mit den Typen und ihren MPs überstanden werden. Danach gings Billard spielen. Überall standen Fernseher wobei man Barca bei ihrem überragenden 8-0 Sieg bewundern durfte. Nach einer halben Stunde fiel dann der Strom in dem Viertel aus doch der Klub war natürlich bestens mit einem Notstromaggregat ausgestattet, dachten wir. Denn nach einer halben Stunde Dienst ging der Brennstoff aus. So war der ganze Klub im Dunkeln. Anscheinend waren andere Leute besser ausgestattet als unsere Location und so grinsten die umliegenden Lichter höhnisch auf uns herab.
Als Weißer muss man hier nur einmal über die Tanzfläche laufen und man hat eine Anfrage einer Prostituierten. Das Verkaufen des eigenen Körpers ist hier sowieso ziemlich weit verbreitet. Viele Kellnerin benutzen ihren Job nämlich dazu Kunden anzuwerben. Ohne ihren, für ostafrikanische Verhältnisse, lukrativen Nebenverdienst würden auch sie in absoluter Armut (weniger als 1 Dollar am Tag) verdienen.
peace911 am 01. Oktober 11
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