Karibu Bungoma (Willkommen in Bungoma)
Also ich bin jetzt gut in Bungoma angekommen nachdem unsere Gruppe zwei Nächte bei unserem lokalen Koordinator David verbracht hat. Die Landschaft hier ist wunderschön, ich kann es kaum erwarten meine erste Reise zu unternehmen um mehr davon zu sehn. Auf der Fahrt auf einer kenianischen Autobahn hab ich das erste mal Antilopen und Zebras in freier Wildbahn gesehn. Sehr beeindruckend.
In Bungoma bin ich so etwas wie eine kleine Berühmtheit. Andauernd grüßen mich Leute, Kinder rufen Mzungu (Weißer) und jeder versucht mich zu überzeugen bei ihm einzukaufen. Aber die Reaktionen sind nicht durchweg positiv.
Das Projekt ist echt cool bisher, ich versteh mich richtig gut mit den Kindern. Heute war ich 10 Stunden im Kinderheim, habe Holz gehackt und ein Spiel gelernt das eine Vergewaltigung unserer „Dame“ ist und ich darf mich nun stolzer Besitzer dieser Schuhe nennen (s. Bild).
Die Leistung des Stromnetzes hier ist alles andere als optimal und so ist mein Kühlschrank im besten Fall Dekoration und im schlimmsten Platzverschwendung. Wenn ich den Laptopakku lade, beginnen die Glühbirnen im Haus alle 2 Sekunden auszugehen, das ist ziemlich uncool denn auch das „security light“ hält sich an die Vorgehensweise seiner Kollegen. Vielleicht sollte ich noch dazu erwähnen dass meine Wohnung von Wänden mit zerbrochenen Glasscheiben darauf (s. Bild) umgeben ist und anscheinend auch ein Nachwächter unsere Straße im Auge hat.